Diese Zusammenstellung entstand ursprünglich aus persönlichem Interesse: als Versuch, mir selbst einen Überblick über die Vielfalt und Geschichte der japanischen Kameraindustrie zu verschaffen. Was als private Notizsammlung begann, ist über die Jahre zu einem kleinen Nachschlagewerk gewachsen, das ich nun den Mitgliedern des Club Daguerre zur Verfügung stelle.
Japan hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Fotografie neu definiert. Aus bescheidenen Anfängen entstanden Unternehmen von Weltrang: Canon und Nikon, die das professionelle Segment eroberten; Minolta und Olympus, die mit technischen Innovationen überraschten; Yashica und Ricoh, die hochwertige Fotografie für ein breiteres Publikum zugänglich machten. Weniger bekannt, aber nicht minder faszinierend sind Firmen wie Cosina, die im Verborgenen Kameras für Dutzende westlicher Handelsmarken fertigten, oder die zahllosen kleinen Werkstätten, die heute kaum mehr als einen Namen in alten Anzeigen hinterlassen haben.
Diese Einträge erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie sind eine Einladung zum Stöbern.
Roland Breidenbach, April 2026